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Fallschutzmatten & Spielplatzmatten

Betreiber öffentlicher Spielplätze (z. B. von Schulen, Kitas, Restaurants oder Wohnanlagen) sind in der Pflicht, sich an die europäische Normen rund um die Anforderungen von Spielplätzen zu halten. Dazu gehört einerseits, dass Spielgeräte in einem Mindestabstand von 1,50 m voneinander stehen müssen und andererseits, dass Sie für ausreichend Fallschutz sorgen müssen. Ab einer Fallhöhen von 60 cm muss der Boden stoßdämpfend gestaltet werden. Bei Schaukeln, Wippen oder Rutschen ist ein Fallschutz immer verpflichtend. Die Normen, die das betreffen, sind DIN EN 1176 und DIN EN 1177. Das Deutsche Institut für Normung erklärt dazu genaueres auf seiner Website und gibt auch Änderungen bekannt. Bitte halten Sie sich dort auf dem Laufenden.

Fallschutz auf dem Spielplatz – welche Arten gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von stoßdämpfendem Bodenmaterial für Spielplätze. Zu den bekanntesten gehören Sand, Kies und Hackschnitzel sowie Fallschutzplatten. Sand, Kies und Hackschnitzel sind in der Anschaffung günstig, jedoch sind sie recht wartungsintensiv. Sie müssen das Schüttgut oft von Müll und Katzenkot reinigen, damit die Kinder nicht zu Schaden kommen. Auch die regelmäßige Auflockerung des Materials ist mitunter zeit- und kostenintensiv.

Eine Alternative stellen daher Fallschutzplatten da. Diese sind in der Anschaffung wahrscheinlich etwas teurer als Holz oder Sand, aber dafür sind sie in der Wartung völlig unkompliziert. Fallschutzplatten sind dicke Gummifliesen, meist aus Gummi-Recyclinggranulat. Sie sind 50 x 50 cm oder 100 x 100 cm groß und wiegen ca. 30 kg pro Quadratmeter.

Vorteil des hohen Gewichts: Die dämpfenden Matten müssen nicht am Boden befestigt werden und liegen flach auf. Verrutschen ist quasi ausgeschlossen. Je nachdem, welche Fallhöhe es bei den Spielgeräten gibt, müssen Sie dickere oder dünnere Fallschutzmatten nehmen. Wir haben Spielplatzmatten von 1,00 m Fallhöhe bis 2,30 m Fallhöhe im Sortiment. Es kann sinnvoll sein, sich gleich für die dickeren Matten zu entscheiden, falls im Laufe der Zeit noch einmal ein Spielgerät ausgetauscht werden muss. Dann müssen Sie nicht alle Fallschutzplatten austauschen.

fallschutzmatten-spielplatzmatten
Fallschutzplatten Kleinspielplatz

Fallschutzplatten sind rollstuhl- und kinderwagengerecht

Fallschutzplatten haben im Gegensatz zu Sand, Kies oder Hackschnitzeln einen großen Vorteil: Sie sind befahrbar! Rollstühle, Kinderwagen oder Buggys sind kein Problem. Somit gestalten Sie Ihren Spielplatz nicht nur sicher, sondern auch barrierefrei.

Fallschutzmatten: Bei jedem Wetter draußen einsetzbar

Kinder spielen bei jedem Wetter auf dem Spielplatz. Daher müssen die Fallschutzmatten natürlich auch bei jedem Wetter benutzbar sein. Die Fallschutzmatten sind wasserdurchlässig. Das heißt, wenn es regnet, fließt das Wasser durch die Fliesen hindurch und nach unten ab. Zusätzlich sind die Fallschutzplatten auf der Unterseite mit Abstandshöckern ausgestattet, was die Drainage erleichtert.

Wenn der Unterbau wasserdurchlässig ist, fließt das Wasser einfach in den Boden. Bei wasserundurchlässigem Unterbau müssen Sie darauf achten, ein Gefälle von ca. 2% und Abflussmöglichkeiten zu haben, damit das Wasser nicht unter den Platten steht.

Sie brauchen nicht zu befürchten, dass sich Pfützen auf den Platten sammelt. Bei der richtigen Installation der Fallschutzplatten ist das ausgeschlossen. Auch für Wasserspielplätze sind die Fallschutzmatten dank der guten Wasserdurchlässigkeit geeignet. Sie sind nämlich rutschhemmend.

Fallschutzplatten Kletterturm

Unsere beliebtesten Fallschutzplatten

Fallschutzmatten: Geringe Wartungskosten, einfach zu reinigen

Das tolle an den Fallschutzmatten ist, dass sie sehr wartungsarm sind. Einmal richtig ausgelegt braucht man sich kaum noch um sie zu kümmern. Ab und zu reinigen genügt, zum Beispiel mit Hochdruckreiniger. Die Fallschutzplatten sind so konstruiert, dass sie quasi unkaputtbar sind. Sie werden also lange Freude damit haben und vor allem: wenig Arbeit!

Fallschutzplatten Klettergerüst
Fallschutzplatten Unterseite

Verlegen der Fallschutzplatten

Auf Anfrage können wir Ihnen Verlegeanleitungen der Fallschutzplatten zur Verfügung stellen. Grundsätzlich sollten Sie beachten:

  • Beim Verlegen der Fallschutzplatten muss rundherum ein Rand vorhanden sein oder hergestellt werden, damit die Platten nicht verrutschen.
  • Die Fallschutzplatten können auf drainagefähigem oder versiegeltem Boden ausgelegt werden. Bei nicht-drainagefähigem Untergrund (z. B. Beton) muss ein Gefälle von 2% vorhanden sein. Außerdem müssen Abflussmöglichkeiten vorhanden sein, damit die Platten nicht durchgängig im Wasser liegen.
  • Der Boden muss glatt sein. Hügel oder Löcher müssen Sie vor dem Verlegen der Platten ausgleichen.
  • Verlegen Sie die Platten immer in T-Fugen und nicht in Kreuzfugen!
  • Die Fallschutzplatten werden Stoß and Stoß ohne Fugenbildung verlegt.

Sollten Sie Fragen zur genauen Verlegung der Fallschutzplatten haben, dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir haben Verlegeanleitungen und geben Ihnen gerne Hinweise.

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