Antirutschmatten für den Arbeitsplatz bei Nässe oder Öl- und Fettbelastung

Nasse oder ölige und schmierige Fußböden können am Arbeitsplatz schnell zum Sicherheitsrisiko werden. Sogenannte Stolper-, Rutsch - und Sturzunfälle (SRS-Unfälle) gehören laut Arbeitsunfallstatistik zu den häufigsten Unfällen am Arbeitsplatz - rund ein Viertel aller Arbeitsunfälle wird durch Ausrutschen oder Stürze verursacht (wir berichteten). An vielen Arbeitsplätzen lassen sich Nässe oder Öl auf dem Boden aber nicht vermeiden. Diese Arbeitsplätze können Arbeitgeber mit Antirutschmatten sicherer gestalten.

Antirutschmatten für nasse Arbeitsplätze

03-420_CushionDek_Siutational_BLOb in der Lebensmittelproduktion, in Waschanlagen oder auch hinter der Theke: In vielen Bereichen wird der Fußboden während der täglichen Arbeit nass. Hier ist ein Bodenbelag gefragt, der den Mitarbeitern auch bei Nässe festen Halt bietet und SRS-Unfälle vermeidet. Antirutschmatten für nasse Arbeitsbereiche gibt es in verschiedenen Qualitäten: Viele Modelle weisen eine Oberfläche aus Mineralkörnung auf. Diese bietet auch bei Feuchtigkeit einen guten Halt. Rutschhemmende Materialien wie Gummigranulat und PVC-Granulat verbessern die rutschhemmenden Eigenschaften weiterhin. Eine rutschfeste Unterlage aus Vinyl verhindert, dass die Matten selbst wegrutschen. Anti-Rutschmatten für Nassbereiche sollten aber nicht nur rutschhemmend sein, sie müssen die Feuchtigkeit auch abfließen lassen, um Staunässe zu vermeiden. Arbeitsplatzmatten für Nässe und rutschhemmende Bodenroste mit Gitterstruktur erfüllen diese Anforderung. Rutschhemmende Bodenmatten, die dauerhaft der Nässe ausgesetzt sind - etwa im Schwimmbad, in Duschen oder im Saunabereich - sollten darüber hinaus antibakterielle Eigenschaften aufweisen. Speziell behandelte Oberflächen bieten dem Wachstum von Pilzen und Bakterien Einhalt und sorgen für hygienische Arbeitsplätze.

Antirutschmatten für fettige und ölige Arbeitsplätze

Die Anforderungen an Antirutschmatten für ölige und fettige Fußböden sind ähnlich hoch: In Werkstätten, Produktionsbereichen oder in der Lebensmittelindustrie kann es schnell passieren, dass Öl auf den Boden tropft. Hydrauliköl, Schmierfette, Maschinenfette und auch Nahrungsmittelfette machen den Boden nicht nur rutschig, sie greifen auf Dauer auch den Fußboden an. Anti-Rutschmatten für Arbeitsplätze mit Öl- und Fettbelastung müssen daher robuste Oberflächen aufweisen. Darüber hinaus sollten sie sich einfach reinigen lassen, damit keine Öl- und Fettrückstände auf dem Boden verbleiben. Gute Ablaufeigenschaften sind ebenfalls gewünscht.

Die meisten Antirutschmatten für Arbeitsbereiche mit Fett- und Ölbelastung eignen sich auch für nasse Arbeitsbereiche. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Qualitäten, für geringe Beanspruchung, mittlere bis hohe Beanspruchung sowie für den Heavy-Duty-Einsatz. Für jeden Arbeitsplatz lässt sich so die passende Matte auswählen. Wie rutschhemmend die Arbeitsplatzmatten sind, zeigt die sogenannte R-Klasse (Rutschhemmklasse) an. Bodenmatten mit guter Rutschhemmwirkung entsprechen der R-Klasse R11 bis R13.

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