Antirutschmatten – Arbeitsunfälle vermeiden

Laut Arbeitsunfallstatistik gehören Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle (SRS) mit zu den häufigsten Unfallursachen in den Betrieben. Fast 25% aller Arbeitsunfälle werden durch Ausrutschen, Stolpern und Stürzen verursacht - pro Tag über 1000 Arbeitsunfälle. Mal abgesehen von den persönlichen Folgen für den Betroffenen (jährlich etwa 6000 so schwere Verletzungen, dass die Betroffenen Unfallrente erhalten müssen) sprechen auch die volkswirtschaftlichen Zahlen Bände: Ca. 330 Mio EUR Versicherungsleistungen und ca. 8 Mrd EUR Produktionsausfall pro Jahr und ca. 34.000 EUR als Folgekosten eines SRS-Unfalls sind bestimmt kein Pappenstiel und erfordern vorbeugende Maßnahmen, um Ausrutschen und Stürze zu verhindern.

Als Anti-Rutsch Produkte kommen verschiedene Produkte zum Einsatz, die durchaus auch kombiniert werden können. Antirutschmatten und Antirutschbeläge bzw. Antirutschbeschichtungen sorgen dafür, dass der Untergrund selbst rutschhemmend wird. Als Einstufung für die Rutschhemmung dienen dabei die Rutschhemmklassen R9 - R13, die lt. BGR181 geregelt und getestet werden. Möglich ist auch die Verwendung von speziellen Arbeitsschuhen mit Rutschhemmsohlen, die eine besondere Profilierung und z.T. auch eine Mineralkörnung auf der Sohle aufweisen.

Bei den Tätigkeiten und Ursachen der SRS Unfälle ist der Untergrund naturgemäß einer der hauptsächlichen Verursacher. Unterschieden muss dabei werden zwischen nassen und feuchten (im Winter auch vereisten) Untergründen oder öligen, schmierigen und fettigen Böden, die oft in Bereichen mit Hydrauliköl oder Schmieröl auftreten. Lt . Statistik der Berufsgenossenschaften passieren die meisten Unfälle auf Fußböden, Gehwegen, Plätzen, Treppen, Podesten, Stehleitern, Mehrzweckleitern, wegen Eis- und Schneeglätte sowie auf Anlegeleitern.
Als Sturzursachen nennen die Berufsgenossenschaften vor allem fehlende Aufmerksamkeit, feuchte und verschmutzte Böden, Stolperfallen und Eile bei der Arbeit. Daneben sind schlechte Kennzeichnung sowie bauliche Mängel häufige Ursachen für Sturz- und Rutschunfälle.

Antirutschmatten mit Granulat bei Eis und Schnee

Antirutsch Sicherheitsmatte bei Schnee und Eis

Die Antirutschmatten / Sicherheitsmatten mit PVC Granulat sind als Außenmatten für den Wintereinsatz gut geeignet und auch bei Eis und Schnee prädestiniert.
Wir haben jetzt bei Schnee die Antirutschmatten im Freien selbst getestet und die Vorgehensweise bzw. das Antirutsch-Verhalten dokumentiert.

Die Matte (ein kleines Stück von etwa 100 x 80 cm) wurde ohne Verkleben bei bereits kalten Temperaturen ausgelegt und legte sich sehr gut und sicher flach auf den Boden - ein Verrutschen der Matte blieb aus.
Natürlich bleibt Schnee auch auf der Matte liegen, beim Betreten der Schneedecke hat man aber ein sicheres Gefühl der Standfestigkeit (hängt ab von der Schneehöhe auf der Matte).
Mit dem Schneeschieber wurde dann der gröbste Schnee von der Matte geschoben (Bild 2).

Beim Betreten der grob gereinigten Sicherheitsmatte drückt sich Eis und Schnee in die Poren und Spalten, das PVC-Granulat bildet eine sichere Lauffläche, weil die Körnchen wie bei Split aus dem Eis herausragen. Der Vorteil gegenüber normalem Split: Die PVC-Körner bleiben an Ort und Stelle und drücken sich nicht weg - es wird also dauerhaft eine sichere Fläche erzeugt (Bild 3).

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